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Nix für schwache Herzen

„Und? Schreibst du jetzt wieder nen Kommentar?" Mit diesen Worten verabschiedete mich gestern Abend ein Fan aus dem Stadion. Was für ne Frage! Kann man denn wortlos über das „Krimi-Schau" Spiel hinweggehen? Das war wieder mal nix für schwache Herzen. Drittel 1 war OK von beiden Seiten. Nauheim hatte bisschen mehr vom Spiel, aber auch einige vergebene Chancen. Das 1:1 war wohl als gerecht zu bezeichnen.

Was dann im zweiten Abschnitt passierte, wird mir noch lange ein Rätsel bleiben. Mit Sicherheit war es seit November letzten Jahres das schwächste Drittel unserer Mannschaft. Selbst während einer 5:3-Überzahl brachte Bad Nauheim nichts mit Hand und Fuß zusammen. Da zeigte der Gegner wie man einer Mannschaft den Schneid abkaufen kann. ABER!: Crimme hätte wesentlich mehr Tore als nur ein mageres 1:2 vorlegen MÜSSEN. Die alte Weisheit, dass sich so etwas rächt, sollten die Westsachsen sehr schnell im letzten Durchgang erkennen. Dennoch hätte wohl niemand in der 2. Pause mit einem derartigen Feuerwerk gerechnet, wie es in den letzten 20 Minuten folgen sollte.

Als Ratmann auf phänomenale Vorbereitung von Dustin Sylvester zum Ausgleich traf, ging endlich ein Ruck durch die Mannschaft. Der zaghafte und teils halbherzige Auftritt aus Drittel 2 war wie weggewischt und Cody Sylvester fand seinen große Bühne. Nur 18 Sekunden nach dem Ausgleich donnerte er die Führung ins Netz der Sachsen und entfachte eine Stimmung im Stadion, die seinesgleichen wohl lange suchen muss. Endlich fighten die Teufel wieder so energisch und auch erfolgreich wie man es zuletzt von ihnen gewohnt war. Das 4:2, wiederum durch Cody Sylvester, war wohl die Vorentscheidung, auch wenn Flick den Gegner genau 3 Minuten vor Schluss noch einmal auf ein Tor heranbrachte. Ein Empty-Net erneut durch Cody und 6 Sekunden später sogar das 6:3 durch Bires stellten die Leistung der Eispiraten jedoch gründlich in ein falsches Licht. Ich denke mal auf der Rückfahrt lagen die alle irgendwie auf dem Bauch. Wer noch auf seinen 4 Buchstaben sitzen konnte hat es nämlich auch noch verpennt, sich selbst heftigst in den eigenen Hintern zu beißen. Bei etwas mehr Cleverness wäre die Heimmannschaft heute wohl im 2. Drittel hoffnungslos ins Hintertreffen geraten. So aber können die Kurstadt-Fans auf einer Euphoriewelle nach Heilbronn reisen und weiter vom Heimvorteil im Viertelfinale träumen.

Die Lage ist noch enger geworden als vor dem Spieltag. Ganze 3 Punkte trennen nun Frankfurt auf Platz 1 von Bad Nauheim auf Platz 5. Alles ist noch möglich. Aber Bad Nauheim muss seine Spiele gewinnen, der Rest ist eigentlich egal, denn die Konkurrenz sorgt dafür, dass sie sich gegenseitig die Punkte wegnehmen. Wenn wir noch dreimal gewinnen, stehen wir auf einem Heimrechtplatz – fast egal was die anderen machen. Heilbronn ist die nächste Hürde und mit Rückkehrer Pantkowski scheinen sie wieder ein echtes Bollwerk im Tor zu haben. Es wird verdammt schwer werden für uns. Aber genau das sollte auch die beste Motivation für das unser Team sein.

Also: Daumen drücken und einfach gnadenlos das Spiel durchziehen, dann wird es auch dort was mit einem Sieg. Das haben wir ja gerade gegen Crimmitschau im letzten Drittel erleben dürfen…


Euer
Teck


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    (23. Februar 2019)


Leitartikel

 
 

23. Februar 2019

 
 
 
 
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