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Zwischenbilanz

Pause! Die Tabelle in der DEL2 ist zurzeit leider noch etwas verzerrt. Einige der Team haben bereits 18 Spiele hinter sich, andere gerade mal 13. Im Schnitt kann man sagen, dass etwa ein Drittel der Saison 2019/2020 absolviert ist. Da nun während des Deutschland-Cups der Liga-Spielbetrieb für fast zwei Wochen ruht, bietet sich eine gute Gelegenheit mal genauer hinzuschauen, warum die Tabelle so ist wie sie ist.

Ganz oben findet man mit den Kassel Huskies ein Club, der letztes Jahr einen ziemlichen Durchhänger zu verkraften hatte. Keine Playoffs, wann hatte es das in Kassel zuletzt gegeben? Dass man in Nordhessen aufgerüstet hat, um nicht noch einmal eine solche Pleite zu erleiden, ist verständlich, schließlich hat man Pläne in die DEL zurückzukehren. So ist es gar nicht so verwunderlich, dass die Huskies zurzeit am Platz an der Sonne stehen.

Heilbronn als Zweiter und auch Bad Nauheim als Dritter sind da schon wesentlich überraschender. Auf Heilbronn so weit oben in der Tabelle hätte ich persönlich zu Beginn der Saison nicht unbedingt getippt, haben sie doch viele ihrer Leistungsträger der letzten Saison verloren. Zunächst sah es auch gar nicht nach diesem Höhenflug aus, doch änderte sich das Bild rasch und seit dem 5. Spieltag stehen sie ununterbrochen unter den Top Vier. Respekt! Dabei haben sie zuhause (21) doppelt so viel Punkte wie auswärts (11) geholt. Dass ausgerechnet bei uns ihr bestes Auswärtsergebnis erzielt wurde, ist schon ärgerlich. Die 7:1-Heimklatsche vor gerade mal gut drei Wochen, hat dem EC schwer zu schaffen gemacht.

Doch war sie wohl genau die richtige Medizin zum rechten Zeitpunkt. Seit diesem Spiel ging es für die Roten Teufel steil aufwärts. Aus den nachfolgenden 7 Spielen haben wir 19 von 21 Punkten eingefahren und sind somit aktuell das „Team der Stunde". Das wirklich Überraschende an der Bilanz der Kurstädter ist aber, dass wir in dieser Saison auswärts zu einer echten Macht mutiert sind. Platz 1 in der Auswärtstabelle hatten wir seit Jahren nicht mehr inne. Meist war es umgekehrt. Noch im letzten Jahr hatten wir zum gleichen Zeitpunkt eine Auswärtsbilanz von nur 3 Siegen aus 8 Auswärtsspielen, was einer Erfolgsquote von gut 37% entsprach. Dieses Jahr stehen 5 Siege aus 7 Spielen auf der Habenseite; eine Erfolgsquote von knapp 72%.

Viele Fans, die die Auswärtsspiel nicht so hautnah verfolgen können wie die Heimspiele, wundert es dann doch, denn gerade bei der Teufelsdomäne Heimstärke, hakte es in dieser Saison bereits das eine oder andere mal. Vielleicht ist es die Tatsache, dass man vor eigenem Publikum gerne glänzen möchte und dann etwas verkrampfter spielt, wenn es nicht klappt? Keine Ahnung! Dass es jetzt ausgerechnet auswärts so gut läuft, ist schon etwas Besonderes! Wenn es Christof und seinen Teufel gelingt auswärts weiter so effizient zu agieren und gleichzeitig Rückschläge zuhause zu vermeiden, dann braucht uns nicht bange zu sein.

Nach der Pause wird Cody Sylvester bald wieder im Team stehen. In einem persönlichen Gespräch mit ihm hat er mir versichert, dass er bald wieder dabei sein wird. „Am liebsten gleich, aber ganz sicher im Winter Derby!" war seine Antwort, als ich ihn nach seinem Comeback fragte. Auch das kann der Mannschaft noch einmal einen Schub geben.

Die Clubs von Platz 4 bis Platz 9 sind nur durch ein einziges Spiel, nämlich drei Punkten, voneinander getrennt. Auffällig, dass sich hier auch die Topteam der letzten Spielzeiten tummeln. Frankfurt, Ravensburg und Bietigheim. Angesichts der ehrgeizigen Pläne der Bad Tölzer, ist es kein Wunder, dass sich auch die Oberbayern in diese Gruppe gemogelt haben. Genau wie die überraschend gut spielenden Freiburger, spielten die Tölzer Löwen letztes Jahr noch in den Playdowns. In diesem Jahr werden aber wohl beide nichts mit den letzten vier Plätzen zu tun haben.

Die einzige „Kluft" (10 Punkte) klafft zwischen Platz 9 und 10. Weißwasser hat definitiv Anschluss an die obere Tabelle, während verletzungsgebeutelte Kaufbeuren den untenstehend Clubs die Chance bietet noch über die wichtige Demarkationslinie zu springen, denn sie haben auch nicht mehr Pluspunkte als der Elfte, Dresden, erzielt.

Wiederum nur durch drei Punkte voneinander getrennt, stehen die letzten vier Teams auf den Playdown-Rängen, abgeschlagen ist aber niemand. So war die abgedroschene Phrase von der „engen Liga" nie so zutreffend wie in dieser Saison. Unserem Sport bringt das viel Spannung und vielleicht auch einen Schub bei unseren Stadtvätern, sich für eine neues Stadion zu entscheiden. Das Ende des Jahres ist nicht mehr fern und dann soll ja bekanntlich eine Machbarkeitsanalyse vorliegen. Deren Ergebnis interessiert sicherlich viele Eishockey-Fans der Region. Sie kann Motivation – aber auch Frustration auslösen.

Aber schauen wir einfach positiv in die Zukunft. Neben dem Aufstieg wird ja auch ein Absteiger aus der DEL ermittelt werden. Ein neuer Club von oben wird auch noch mehr Abwechslung in den Ligabetrieb der DEL2 bringen. Die Fans dieses Clubs sollten sich nicht grämen, denn in einer so spannenden DEL2 ist jeder gut aufgehoben, meint jedenfalls…

Euer
Teck

Updates/Ergänzungen
    (07. Nov. 2019)


Leitartikel

 
 

07. Nov. 2019

 
 
 
 
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