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Zu lange schon still…

Wie geht’s weiter?, hatte ich in meinem letzten Kommentar gefragt. Das ist nun schon über drei Wochen her und seitdem ist schon einiges an Wasser die Usa herabgeflossen. Obwohl das öffentliche Leben ziemlich brach gelegen hat, hat sich dennoch in der Zwischenzeit einiges getan und so langsam ist ein neuer Artikel mal wieder fällig.

Fangen wir mal mit dem neuen Team an, soweit es inzwischen bekannt ist. Elf Spieler sind bereits im Team – das ist fast eine halbe Mannschaft -, darunter mit Gynp, Glötzl und Köhler drei FöLis aus Köln und mit Cornett und Heyer zwei Youngster, die sicher noch steigerungsfähig sein können. Mal sehen was Hannu Järvenpää aus ihnen noch so herausholen kann.

Felix Bick – ohne Frage, der herausragende Mann der letzten Saison. Aaron Reinig hat aufgrund seiner guten Vorbereitung und dem Pech, das er dann hatte, eine neue Chance zweifellos verdient. Marc El-Sayed wurde nach Anlaufschwierigkeiten immer besser und konnte am Ende in diesem Team einen guten Eindruck hinterlassen. Bei Daniel Ketter war es eigentlich klar. Aufhören oder weiter ein Teufel bleiben. Er hängt also noch ne Saison dran und wir alle hoffen, dass er seine Flüchtigkeitsfehler in der kommenden Runde abstellen kann. Andy Pauli ist ein Liebling der Massen und kann mehr als er im letzten Jahr sehen ließ. Irgendwie ist er gefühlt schon fast ein waschechter Nauheimer und sollte auch im kommenden Jahr durchaus seine Leistung bringen können.

Einen Neuzugang gab es auch. Tomas Schmidt ist ein Verteidiger im besten Eishockeyalter mit viel Erfahrung. Das alleine macht ihn nicht zur Stütze der Abwehr, aber er hat bereits in Bremerhaven, Dresden und Bayreuth seinen Part gestanden und auch hier wird von ihm einiges erwartet.

Dass alle Kontis keinen Vertrag bekamen, kann man nach der letzten Saison verstehen. (Um Hamill und Sylvester tut’s mir dennoch leid. Ich mochte sie beide!) Zu wenig kam da aus dieser Richtung. Und da schließe ich sogar Kokkila mit ein. Er war leistungsmäßig sicher noch der bester Ausländer und zudem noch sehr jung. Aber ich denke dennoch er ist gleichwertig oder sogar besser ersetzbar, denn der „Turm in der Schlacht" war auch er nicht.

Es muss (und wird) also noch einiges an Qualität in die aktuelle Mannschaft investiert werden. Die Frage ist nur, wie werden die Finanzen beim EC – und überhaupt in der Liga – aussehen. Durch die derzeitige Auszeit der Wirtschaft, müssen viele Sponsoren erst einmal an ihr eigenes Budget denken, bevor sie den EC unterstützen. Das wird eine echte Herausforderung für Ortwein & Co sein. Aber es trifft ja nicht nur uns, sondern alle in der Liga. Dabei ist heute noch nicht einmal klar, ob es überhaupt im September wieder zu einem geordneten Ligenbetrieb kommen kann. Natürlich ist bis dahin noch lange Zeit und niemand hofft, dass die Auswirkungen der aktuellen Pandemie dann noch immer den Sport im Würgegriff halten. Aber es gibt genügend Stimmen, die davon ausgehen, dass 2020 überhaupt keine Veranstaltungen mit Zuschauerbeteiligung mehr durchgeführt werden. Das wäre fatal – Geisterspiele beim Eishockey wären noch schlimmer als beim Fußball. Denn Eishockey in Deutschland lebt von der Atmosphäre in der Halle.

Aber ich bin da auch positiv und optimistisch, dass bis Herbst die Lage wieder ganz anders aussehen wird als heute.

Und noch etwas möchte ich herausstellen: Der EC hat in den letzten Tagen für meine Begriffe ein gutes Bild abgegeben. Nicht nur durch seinen Engagement und Einsatz bei der Interessengemeinschaft „Teamsport Hessen", bei dem sich 16 Proficlubs zusammengeschlossen haben um der Krise zu trotzen, sondern auch indem er sich mit seinem Sponsor RIB an der Hilfsaktion am letzten Samstag beteiligt hat und Atemschutzmasken für regionale Einrichtungen besorgt hat. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Sportverein sich so für soziale Dinge engagiert. Dies aber ist dem EC schon seit langem ein Anliegen. Dafür sollte man ihm auch einmal Danke sagen.

Schade nur, dass durch all die Probleme der letzten Wochen sich die Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie zum Stadionneubau so dahinzieht. Auch darauf wartet die Region – zumindest soweit sie interessiert am Fortgang des Eishockeys in der Badestadt ist. Hoffentlich hört man bald auch etwas Positives in dieser Richtung.

Jetzt aber steht erst mal der Sommer vor der Tür. Gerade heute stand in der WZ zu lesen, dass in Deutschland bald die 25 Grad geknackt werden sollen. OK… das wird viele freuen. Mich auch…, wenn‘s denn dann bei 25 Grad bleibt. Hitzewelle und über 30 Grad brauche ich diesmal wirklich nicht. Schau mer ma, wie der Sommer wird… so oder so: Herbst und Winter wird es auch wieder und damit unweigerlich wieder Zeit für Eishockey!

Genau darauf freut sich schon…

Euer
Teck

Updates/Ergänzungen
    (15. Apr. 2020)



Leitartikel

 
 

15. Apr. 2020

 
 
 
 
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