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Bewegte Zeiten

Momentan geht es ziemlich rund in Sachen Eishockey. Wer jetzt sagt: „Hey, wir haben Oktober – da ist das doch völlig normal!" hätte recht… in gewöhnlichen Zeiten. Doch 2020 ist ja bekanntlich alles andere als gewöhnlich. Fast Täglich liest man, dass wieder ein Top-DEL-Spieler bei einem unserer Konkurrenten angeheuert hat. Da spielt ein Patrick Reimer wieder bei seinem Heimatclub ESV Kaufbeuren, Bad Tölz sichert sich den kanadischen DEG-Topscorer Reid Gardiner, ein Marcel Brandt erinnert sich an seine Wurzeln und stellt die Landesliga Bayern bei EV Dingolfing auf den Kopf, Felix Schütz – der Fast-Goldmedaillen-Gewinner  von Pyoengchang– verpflichtet sich in Landshut…

Man könnte diese Liste beliebig lange fortsetzen. Doch die Frage nach Sinn und Unsinn der kommenden Saison stellt sich schon lange. Die DEL hat ihren Spielbetrieb schon dreimal verschoben und es ist kein Geheimnis, dass Mannschaften wie beispielsweise Iserlohn am liebsten gar keinen Spielbetrieb aufnehmen wollen solange das Virus grassiert. Einen Absteiger spielt die DEL sowieso nicht aus, warum sich also mit Kosten belasten, die eher zum Club-Exitus führen als zu einem erbaulichen Eishockey-Winterspaß.

In der DEL2 hingegen wird es in Bälde – den ständig steigenden Infektionszahlen zum Trotz –losgehen. Dass es hier zu einem geregelten Saisonbetrieb kommt, glauben aber selbst die Optimisten nicht mehr so wirklich. Es wird spontane Spielausfälle geben, weil Mannschaften Corona-bedingt in absagen müssen. Es wird zu Wettbewerbsverzerrungen kommen, weil Teams durch einzelne Ausfälle nicht konkurrenzfähig sind, aber antreten müssen, da jede Mannschaft laut Reglement zum Spielen verdammt ist sobald sie neun Feldspieler und einen Torwart aufbieten können.

Wie gesagt: Der sportliche Sinn oder Unsinn dieser Saison stellt sich schon lange in Frage. Aber die Saison wird durchgezogen; das ist auch klar. Schließlich wollen manche Clubs endlich wieder nach oben. Diese Saison wird lange dauern. Mindestens bis Mai, vielleicht – durch Nachholbegegnungen – noch länger. Werden alle Stadien dann noch Eis haben oder muss der eine oder andere Club seine Heimspiele dann auswärts austragen?

Es wäre nichts Neues. Das gab es alles schon – wenn auch bereits Jahrzehnte her. Corona macht das Chaos möglich und die Saison 2020/2021 wird mit Sicherheit eine ganz besondere Spielzeit werden von der man noch in ferner Zukunft als „anachronistische Farce" sprechen wird. Dennoch: diese Saison wird gerade für uns in Bad Nauheim eine so wichtige Saison. Zum einen ist es die Jubiläumssaison zum 75jährigen Bestehen des Eissports und zum anderen soll der Winter zeigen, dass wir es wert sind ein neues Stadion zu bekommen.

Auch wenn schon heute klar ist, dass es die mit Abstand schlechtesten Besucherzahlen der letzten Jahre geben wird, der EC Bad Nauheim wird sein Bestes geben, um auch unter schwierigsten Bedingungen Eishockey in dieser Kurstadt eine würdige Bühne zu geben. Und wer die Spiele nicht live verfolgen will oder kann, darf sicher sein dennoch eine würdige Jubiläumssaison zu erleben. Das kann ich euch versprechen, denn wir haben unser prallgefülltes Jubiläumsbuch so gut wie fertig. Zumindest die weit über 400 Seiten Geschichten, Anekdoten, Chroniken, Fotos und Statistiken werden Euch sicherlich viel Freude bereithalten.

Also, bleibt gesund und freut euch auf das was kommt in der Eishockey-Saison 2020/21.


Euer
Teck

Updates/Ergänzungen
    (20. Okt. 2020)



Leitartikel

 
 

20. Okt. 2020

 
 
 
 
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